| NÄSAR - Neue Pilgerorte | Lhasa - Kokonor – Liechtenstein |
| NÄSAR - Neue Pilgerorte | Lhasa - Kokonor – Liechtenstein |
Wie ein Computergehäuse zum Altar wird | Freitag, 12.03.2010 - Sonntag, 18.04.2010
Der Liechtensteiner Kulturverein Schichtwechsel präsentiert in Kooperation mit dem Gasometer und dem Tibethaus Deutschland e.V. ein Ausstellungsprojekt von
Elke Hessel, Puntsok Tsering, Jangbu und André Alexander |
Vernissage | Freitag | 12.03.2010 | 19 Uhr | Der tibetische Dichter Jangbu rezitiert eigene Gedichte, ein tibetischer Sänger singt Heinrich Heines "Die Gedanken sind frei" auf Tibetisch.
Samstag | 13.03.2010 | 18 Uhr | Die Tempel der "Drei Schutzherren" in die acht Richtungen | Lichtbildvortrag von André Alexander, Mitgründer des Tibet Heritage Fund
Freitag | 26.03.2010 | 18 Uhr | "What remains" - Was hat überlebt, was hat sich verändert | Veranstaltung mit Vortrag und Film auf Tibetisch mit Übersetzung ins Deutsche | "Als tibetischer Tourist in Tibet" Rückkehr und Reise durch ein Land voller Widersprüche | Lichtbildvortrag von Puntsok Tsering | Anschließend: Kokonor, gesellschaftliche und ökologische Veränderungen am heiligen "Blauen See" | Dokumentarfilm von Chenaktsang Dorje Tsering (alias Jangbu)
Samstag, 17.04.2010 | 18 Uhr | Die Erben von Gendün Chöpel. Moderne Kunst in Tibet | Lichtbildvortrag von Elke Hessel | Sonntag 18.04.2010 | Finissage |
Es erscheint ein Katalog in Deutsch, Tibetisch und Englisch zur Ausstellung.
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Veranstaltungsort: Gasometer Kulturzentrum | Dorfstrasse 24 | 9495 Triesen, Freistaat Liechtenstein | Weitere Infos:
www.gasometer.li
Vom 12. Juli bis zum 25. Oktober 2009
Äußere Bewegung und innere Bewegung - Fünf Künstler reisen durch Tibet
Ausstellung | Kailash-Gruppe
Tibethaus Deutschland e.V. in Frankfurt zeigt einige der Werke der Künstler, die in der Auseinandersetzung mit dieser besonderen Pilgerreise entstanden sind. Des Weiteren wird eine filmische Dokumentation der Reise – gedreht von Jörg Wiele – zu sehen sein.
Weiteres unter: www.tibethaus.com oder info@tibethaus.com
Zeit | 19.30 Uhr
Kosten | frei
"Der Blick in das eigene Gesicht"
"Der Blick in das eigene Gesicht"
Fotografien zeitgenössischer Künstler in Tibet.
Fotoausstellung
Laufzeit: 24. Juli – 18. Oktober 2009
Museum der Weltkulturen, Frankfurt
www.mdw-frankfurt.de
Das westliche Bild von Tibet ist oftmals einseitig und klischeehaft geprägt, es handelt entweder von chinesischer Unterdrückung oder von Mythen über den sagenumwobenen Ort Shangrila. Dass Tibet eine vielschichtige moderne Gesellschaft aufweist, wird weitaus seltener wahrgenommen. Im Jahr 2009 zeigt sich die Hauptstadt Lhasa als eine Mischung aus chinesischer Kleinstadt mit breiten, von reklamebestückten Betonbauten gesäumten Straßen und einem tibetischen Altstadtkern mit goldglänzenden Tempeldächern. Lhasa ist Zentrum für Pilger aus allen Himmelsrichtungen sowie Garnisonsstadt und Handelszentrum zugleich. Trotz aller Restriktionen hat sich hier in den letzten Jahren eine lebendige Kunstszene etabliert, deren Entwicklung sich auf dem Nährboden einer tiefgreifenden Veränderungen unterworfenen tibetischen Gesellschaft vollzieht – auf einem schmalen Grat zwischen postkommunistischen Strömungen, globaler Internetkultur und Buddhismus. Einige junge Künstler, unter denen sich mittlerweile auch chinesische Kollegen befinden, die schon lange in Tibet leben, haben im Herzen der Altstadt eine Galerie gegründet. Sie trägt den Namen des ersten modernen Künstlers und Wissenschaftlers Tibets, Gendün Chöpel, einer Ikone des laizistischen tibetischen Freigeistes. Erstmals sind nun Fotodokumente von elf Künstlern der Gendün Chöpel Gallery im Westen zu sehen. Diese gewähren ganz persönliche Einblicke in den tibetischen Alltag zwischen globaler Instantkultur, Tradition, Repression und dem Ringen um eine eigene moderne tibetische Identität. Der Titel der Ausstellung, "Der Blick in das eigene Gesicht" wurde von den Fotografen gewählt weil es sich um eine alte tibetische Redewendung handelt. Im Buddhismus wird damit der Moment bezeichnet, in dem ein Mensch vorurteilsfrei sein eigenes Wesen grundsätzlich erkannt hat, mit anderen Worten "erleuchtet" ist.


